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Standort: Home. Gesundheitsprojekte. Betriebliche Gesundheitsförderung. Fit-Care Health Management.

Fit-Care Health Management

Fit-Care 

Fit-Care Health Management ist ein Projekt im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, das in Salzburg mit sechs Seniorenheimen durchgeführt wird. Als Projektträger fungieren der ASKÖ Landesverband Salzburg und die Salzburger Gebietskrankenkasse. Weitere Projektpartner sind der Arbeitsmedizinische Dienst Salzburg sowie der Club Aktiv Gesund. Fit-Care Health Management ist ein Folgeprojekt des Projekts Fit-Care, das in den Jahren 2008 bis 2011 in acht Seniorenheimen im Bundesland Salzburg umgesetzt wurde. Basierend auf den Evaluierungsergebnissen des Zentrums für Zukunftsstudien der Fachhochschule Salzburg soll der initiierte Strukturaufbau der betrieblichen Gesundheitsförderung in vier Seniorenheimen (Seniorenheim Hellbrunn, Nonntal und Taxham des Magistrats Salzburg und das Seniorenwohnheim Grödig) erweitert werden, mit dem Ziel nachhaltig ein Betriebliches Gesundheitsmanagement zu installieren. Vom Magistrat Salzburg nehmen beim Projekt Fit-Care Health Management zusätzlich auch das Seniorenheim Itzling und Liefering teil. In diesen Senioreneinrichtungen wird mit der Umsetzung einer Betrieblichen Gesundheitsförderung gestartet.

Die Einführung und Verankerung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements erfolgt über die Kernprozesse Diagnose, Interventionsplanung, Interventionsumsetzung und Evaluation.

Nach Installierung der Arbeitskreise Gesundheit in den Seniorenheimen wird bei den neuen Seniorenheimen eine Ist-Stand Analyse der Arbeitsbedingungen und des Gesundheitszustandes mit einem adaptierten SALSA Fragebogen erhoben. Nach Auswertung der Fragebögen und der Erstellung der Gesundheitsberichte werden in der Planungsphase Gesundheits- und Bewegungszirkel installiert, um Lösungsvorschläge und Umsetzungsmaßnahmen zu erarbeiten. In den Seniorenheimen, die den BGF-Zyklus bereits durchlaufen haben, werden Fokusgruppen in Form einer arbeitsplatzübergreifenden Gesundheitswerkstatt gebildet und die BGM-Handlungsfelder konkretisiert. Die Lösungsvorschläge der Gesundheitswerkstatt dienen dem Arbeitskreis Gesundheit für die strategische, operative und dispositive Planung des Projektverlaufs.

Seniorenheimübergreifend wird den Führungskräften im Einstiegs- und Strategieworkshop ein theoretisches Modell zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement präsentiert. Danach sollte in jedem Seniorenheim ein praktikables Modell für Betriebliches Gesundheitsmanagement mit der Vision eines gesundheitsfördernden Pflegeheims entwickelt werden. In jedem Seniorenheim werden zudem zwei MitarbeiterInnen zu Gesundheitsvertrauenspersonen mit dem Schwerpunkt Betriebliches Gesundheitsmanagement ausgebildet. Sie bilden im weiteren Verlauf des Projektes das Bindeglied zwischen Führungskräften, der Belegschaft und dem externen Projektteam.

Nach Festlegung der Interventionen im Arbeitskreis Gesundheit beginnt die Umsetzungsphase. Die Gesundheitsmanagementmaßnahmen sollten nach einem bio-psychosozialen Gesundheitsbegriff in den Bereichen Bewegung, psychische und allgemeine Gesundheit sowie organisatorischen und strukturellen Arbeitsplatzbedingungen erfolgen. Dies gilt sowohl im Bereich der Verhaltens- als auch der Verhältnisprävention. Die Maßnahmen versprechen dann den größten Erfolg, wenn sie sowohl bei den Arbeitsbedingungen, als auch bei den Beschäftigten ansetzen und die Top-Down Steuerung durch Experten und das Management mit Bottom-Up Partizipation der Beschäftigten verbinden.

Das Ziel des Projektes Fit-Care Health Management ist die Entwicklung integrierter, nachhaltiger betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und dem Verhalten am Arbeitsplatz im Fokus haben sowie den Beschäftigten und den Seniorenheimen gleichermaßen zugute kommen.