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Kein Ende in Sicht für Wasserballer Christian Stickler

Kein Ende in Sicht für Wasserballer Christian Stickler

Der neue Herren Nationaltrainer Christian Stickler kann es nicht lassen und stieg letztes Wochenende als Spieler wieder ins Wasser. Der 49-Jährige sprang beim Bundesligastart in Innsbruck für Paris Lodron Salzburg ein, da sein Stammverein unter akutem Personalmangel und Verletzungssorgen litt. Aber auch er konnte die drei Niederlagen, bei dem er immerhin fünf Tore beisteuerte, nicht verhindern.

Dabei standen die Partien alle auf des Messers Schneide und die Spiele hätten laut Stickler auch gewonnen werden können. Die kurze Vorbereitung und die personellen Schwierigkeiten waren allerdings zu groß, so Stickler, dem die drei Spiele innerhalb von 20 Stunden am Folgetag körperlich zu schaffen machten. Trotz einer längeren Regenerationphase ist Stickler nach wie vor mit viel Freude und Engagement dabei.

Für die Zukunft des österreichischen Wasserballsports ist gesorgt. Mit Sohn Leon und Amel Alic trainieren bereits zwei talentierte Nachwuchsspieler mit dem Bundesligaverein mit. Für die Bundesliga kommen sie wegen körperlicher Defizite zwar noch nicht infrage, allerdings ist ein Einsatz der beiden Youngsters nächstes Jahr ein Thema. Die beiden 14-Jährigen zeigen bereits in der Schüler-Bundesliga ihr großes Talent. Mit 16 und 17 Treffer verhalfen sie ihrem U15-Team letztes Wochenende zu drei Siegen und einem perfekten Saisonstart.

Mit dem Herren-Nationalteam wartet ebenso eine große Aufgabe auf den 49-Jährigen. Das Debüt als Chefcoach verlief sehr gut. Beim stark besetzten Brünn-Cup holten seine Mannen überraschend die Bronzemedaille. Der Blick ist allerdings schon in die Zukunft gerichtet. Stickler möchte mit dem Nationalteam weiterarbeiten und gemeinsam die EM-Qualifikation bestreiten.

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