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Comeback nach Maß

© EJU

Die Pongauer Judoka Maria Höllwart meldet sich eindrucksvoll auf der internationalen Bühne zurück. Beim European Open in Prag sicherte sich die Athletin des ESV Sanjindo Bischofshofen die Goldmedaille und unterstrich damit ihre Ambitionen für den anstehenden Olympia-Zyklus.

Prag war für Maria Höllwart am vergangenen Wochenende der Schauplatz eines emotionalen und sportlichen Triumphs. Nach einer langen Leidenszeit – im vergangenen Jahr hatte sie sich beim European Open in La Nucia (ESP) einen Kreuzbandriss zugezogen – war der Weg zurück an die Spitze mit harter Arbeit verbunden. Mit Lebenspartner und Sanjindo Headcoach Paul Devos, der sie den langen Weg zurück begleitete, bewies sie nun in Prag, dass sie nicht nur wieder vollständig fit ist, sondern stärker zurückgekehrt ist als je zuvor.

Sieg zum perfekten Zeitpunkt
Die Goldmedaille in Prag markiert Höllwarts zweiten Turniersieg bei einem European Open. Dass ihr dieses Kunststück direkt bei ihrem ersten internationalen Auftritt nach ihrer Verletzungspause gelang, ist ein klares Zeichen ihrer aktuellen Leistungsstärke.

Ein Sieg mit besonderer Widmung
Nach ihrem Erfolg zeigte sich die Athletin demütig und dankbar. Es war ihr ein besonderes Anliegen, diesen Sieg ihrer langjährigen Trainerin und Erfolgschmiedin Marianne Niederdorfer zu widmen. „Marianne hat mich in den dunkelsten Momenten nach der Verletzung aufgebaut und mich wieder an mein Ziel glauben lassen. Dieser Sieg gehört genauso ihr wie mir“, so Höllwart sichtlich bewegt.

Blickrichtung: Olympiaqualifikation
Für Höllwart könnte der Zeitpunkt für diese Leistung kaum besser sein. Mit diesem Turniersieg startet sie optimal in die Olympiaqualifikation. Ihre Formkurve zeigt steil nach oben, und das gesamte Umfeld hofft nun, dass dieser Erfolg nur der Auftakt für eine erfolgreiche Qualifikationsphase in Richtung der nächsten Olympischen Spiele ist.

Fotos: © EJU


30.06.2026, 16:23 Uhr

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